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29 // … und als Ergänzung eine Verbindung im romantisch poetischen Bereich“ Ulla Sladek & Heike Barnard

Ausstellungsdauer: 09. August – 16. September 2016

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Foto: Ulla Sladek

Ulla Sladek und Heike Barnard beschäftigen sich in ihrer Debut-Zusammenarbeit mit der Kunst des Kaffeesatzlesens und der Begegnung und Kommunikation zwischen einander unbekannten Menschen. Sie verwenden das Ritual mit all seinen Regeln – vom Zubereiten des Kaffees über das Trinken und das Fragen stellen an die Zukunft bis hin zum Deuten „der Geschichten, die der Kaffeesatz an die Wände der Tassen schreibt“ – um Menschen, die einander nicht kennen, mittels einer Praktik, die für sie neu ist, ins Gespräch zu bringen.
20 Personen folgten der Einladung der beiden Künstlerinnen in den Garten des ehemaligen Tagger-Areals in der Grazer Puchstraße. Die Stimmung, die Atmosphäre und die Gespräche wurden fotografisch festgehalten und Fragestellungen sowie Interpretationen wurden auf Zetteln notiert. Einer der Deutungsversuche ist titelgebend für das Projekt.
Das in the smallest gallery ausgestellte Bild markiert einen zentralen Augenblick der Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen. Es zeigt ihre „Generalprobe“ vor der Aktion. Zwei gefüllte Mokkatassen, zwei Herdplatten, zwei Stück Mehlspeis‘. Es hält einen Moment der Spannung und Energie aber auch einen Moment des sich Sammelns und Genießens fest.

Die Fotos des gesamten Projekts findet man ab 8. August unter: www.ullasladek.at


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Ulla Sladek, *1979 in Bruck an der Mur (A), lebt in Graz und ist Soziologin und Fotografin.

Heike Barnard, *1970 in Mödling (A), lebt in Graz und ist Bühnen- und Kostümbildnerin am Theater im Bahnhof in Graz.

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Fotos: Clara Wildberger